Spinone im Jagdgebrauch

Spinone im JagdgebrauchArve wird unser erster Spinone (SI) sein, den wir jagdlich ausbilden wollen. Von daher werden wir diese Seite nach und nach mit mehr Inhalt füllen.
Allerdings können wir jetzt schon, aus Beobachtungen und entsprechenden Übungen mit unseren bisherigen SI sagen, dass deren Schwerpunkt in jedem Fall in der Nasenarbeit, im Buschieren und Apportieren liegen.

Aller-Anfang-ist-schwer.1      Aller Anfang ist bekanntlich schwer…

 

 

 

… schon von Welpe an war es Arve ´s liebstes Dinge durch die Gegend zu tragen und sie einem beim Wiedersehen mit Freuden entgegen zu halten. Ach, was waren wir immer alle entzückt. Nun, so sollte man meinen, dürfte es kein Problem sein, Arve das korrekte Apportieren beizubringen. Oh nein! Aus Erfahrung wusste ich bereits, es sind zwei völlig unterschiedliche Dinge, das Eine was SI aus Spaß und Spiel, also freiwillig tut und etwas ganz Anderes, wenn man selbiges von ihm mit voller Ernsthaftigkeit verlangt, also per Wortsignal abrufen möchte! So war es dann auch bei unserer Arve. Viel Geduld, sehr viel Geduld, eine große Portion Verständnis, eine Menge Tricksereien und immer am Ball bleiben. Bloß nie seine dann und wann zwangsläufig auftretende Verzweiflung oder Enttäuschung an über abermals und abermals erfolglosen Trainingseinheiten freien Lauf zu lassen. Dann, ja dann passiert es auf einmal über Nacht, als sei ein Geistesblitz durch unsere Spinone gefahren – sie apportierten – und mit was für einer Freude und Sicherheit…

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Aus gesundheitlichen Gründen müssen wir hier leider eine kleine Schaffenspause einlegen, aber in 2016 geht es dann hoffentlich weiter!

Arve-SI

Ein Träumchen.

 

 

 

Im Mai 2016 starteten wir nach 1/2 Jahr Genesungspause neu mit der Ausbildung. Unser Träumchen Arve hatte nichts vergessen, sie arbeitete und lernte mit großer Begeisterung weiter, als hätte sie nie pausiert. Die VGP sollte das Ziel sein. Schon im Juni lief unsere Arve die Prüfungsschleppen und die 400 Meter Schweißfährte wie ein Profie. Dann ging es weiter mit der Wasserarbeit sie durchstöberte das Schilf  mit der typischen Spinone-Ruhe Milimeter für Milimeter, nichts blieb unentdeckt. Ihre größte Leidenschaft entwickelte unsere Arve beim Apport aus dem Wasser, wie ein Otter schwamm sie durch die Gewässer und holte jede Ente heraus. War sogar noch Ansporn für ihren DD-Kumpel, der anfangs die Weite im Wasser etwas scheute…

Doch dann der große Schock – Nach einer Trainingseinheit am Wasser ging es unserer Arve erneut schlechter. Nach gründlichen Untersuchung, weiteren Therapien und noch gründlicheren Überlegungen, entschlossen wir uns letztendlich zum Wohle und für die Gesundheit unseres Träumchens und geben nun endgültig die jagdlich Ausbildung auf.